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Filmecho 46/2014: Änderungen beim Fremdsprachen-Oscar; changes coming to Foreign Language category

Published in Germany: 13 November 2014

** U.S. Box-Office: Baymax beats Astronaut Cooper as top 12 record $146.71 mil. for eleventh best weekend of the year; “Big Hero 6” betters “Wreck-It-Ralph” by 15% and should collect more than $215 mil. when done; Imax records 28% of “Interstellar” take; “Gone Girl” continues to hold well as “St. Vincent” and “Birdman” successfully expand [BoxOff];

** U.S. News: Pixar to tell fourth “Toy Story” as more stories follow with known characters after only three sequels and one prequel over the past 14 years; 21 tentpole titles based on banner properties to be released over the next three years as opposed to 13 over the last three [Int]; changes to Foreign Language Oscar, director’s name to be engraved listed on statue and more; Thunder Road gets $200 mil. from PalmStar Media; Relativity buys Germany-set thriller “Autobahn” at AFM [Int1];

Änderungen beim Fremdsprachen-Oscar

Nach der Bekanntgabe einer neuen Rekordbeteiligung von 83 Ländern im Kampf um den Auslands-Oscar – Kosovo, Malta, Mauretanien and Panama sind zum ersten Mal überhaupt dabei – gab es auch noch Einzelheiten über weiterführende Änderungen. Der 13 Jahre für den Foreign Language Film Award zuständige Ausschußvorsitzende Mark Johnson erklärte, daß die Statue zukünftig mit dem Namen des Regisseurs des ausgewählten Films graviert wird.

Statt wie bisher nur das ausgezeichnete Land zu nennen, kommen mit der kommenden 87. Ausgabe der Academy Awards dann auch die eigentlichen Macher zu längst überfälligen Ehren. Als Vertreter der Produzenten in der Academy erklärte Johnson, seine Kollegen hätten diese Änderung dem Aufsichtsrat vorgeschlagen. Ausserdem werden zehn in London ansässige Mitglieder in die zweite Vorauswahlsrunde mit einbezogen und weitere Städte wie San Francisco könnten folgen.

Der Nominierungsprozess sieht vor, daß die auf mehrere Gruppen verteilten Einreichungen zunächst von Komiteemitgliedern aus allen Abteilungen gesichtet und begutachtet werden. Die sechs Filme mit den höchsten Bewertungen werden um drei von Experten ausgesuchten Titeln ergänzt, um potenziell peinliche Auslassungen zu vermeiden. Diese neun werden anschließend im Laufe von drei Tagen von 20 Personen in Los Angeles, und jeweils zehn in New York und neu in London, auf die fünf nominierten Kandidaten reduziert. Wie letztes Jahr auch, werden diese dann – statt der bisherigen Pflicht des Kinobesuchs – der Gesamtheit aller Academy Mitgliedern per DVD zur Verfügung gestellt. Seine Befürchtung, daß dies dazu führen könnte, daß Entscheidungen schon nach Ansicht von weniger als allen Filmen gefällt würden, habe sich nicht bestätigt, versicherte Johnson.

Mit Blick auf das dritte Jahr hintereinander mit Rekordbeteiligungen – nach 71 Filmen vor zwei und 76 im letzten Jahr – stelle sich auch weiterhin die Frage, ob das bisherige Prozedere der Einreichung durch die Ursprüngsländer nicht revidierungsbedürftig sei. Johnson gab zu, daß es in vielen Ländern eine politische und nicht unbedingt künstlerische Frage sei, welcher Film es schaffe. Man könne den Ländern allerdings keine Vorschriften machen oder Filme selektiv annehmen. Eine der intern diskutierten Optionen sei beispielsweise, die Gewinner der fünf großen Filmfestivals mit aufzunehmen. Nach einem Jahr regularienbedingter Zwangspause sei er erst vor kurzem erneut mit dem Vorsitz beauftragt worden und noch mit der Formierung seines Exekutivkomitees beschäftigt. Weitere mögliche Änderungen hingen von deren Zustimmung ab. (AFu.)

PalmStar unterstützt Thunder Road

Kaum hat PalmStar Media Capital eine mit 500 Millionen Dollar bezifferte Finanzierungsvereinbarung für Merced Media abgeschlossen (Filmecho 44/2014), stellt Chief Executive Officer Kevin Frakes weitere 200 Millionen jährlich für Thunder Road zur Verfügung. Firmenchef Basil Iwanyk sagte, damit könne er die erfolgreiche Politik aus Filmen mit mittleren Budgets und großen Studiofilmen („The Seventh Son“, „The Town“ „Clash of the Titans“ und Sequel, „Brooklyn’s Finest“) weiter fortsetzen.

Während die letzteren als Koproduktionen angelegt sind, will Iwanyk über diesen Finanzrahmen, der auch 5 Millionen für Stoffentwicklung umfasst, dann ausserdem noch fünf bis sechs Filme im Budgetbereich von 20 bis 50 Mio. Dollar im Jahr voll finanzieren und produzieren. Die Zusammenarbeit entwickelte sich während der gemeinsamen Produktion von „John Wick“. Das erste Projekt unter der neuen Vereinabrung wird der Jackie Chan Actionthriller „The Civilian“ sein. (AFu.)

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