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Warner Bros. bucht Blockbuster bis 2020; WB dating franchises and cutting back $200 mil. annually

Während des Investorentages am 15. Oktober gab Warner Bros. CEO Kevin Tuijihara nicht nur jährliche Einsparungen im TV- und Filmbereich von 200 Millionen Dollar bekannt, sondern auch die lang erwartete Liste der kommenden Superheldenabenteuer. Seit dem Erfolg der Marvel-Strategie, die Ritter und Rächer miteinander auftreten zu lassen und die Filme in Serie zu planen, war die hauseigene Comic-Division von DC Entertainment unter Zugzwang geraten.

Warner Bros. hatte in Folge von Disneys Buchungen zwar auch schon einige Termine ohne Filmtitel gebucht (Filmecho berichtete), mit der Bekanntgabe der zehn Titel und Helden dürften Studio und Comicverlag nun aber aufgeholt haben. Nach „Batman v Superman: Dawn of Justice“ (Regisseur Zack Snyder, 2016) folgen nun „Suicide Squad“ (David Ayer, 2016), „Wonder Woman“ (mit Gal Gadot, die in „Batman v Superman“ erstmals antritt, 2017), „Justice League Part One“ (Zack Snyder,wobei Ben Affleck, Henry Cavill und Amy Adams wieder mit dabei sind, 2017), „The Flash“ (mit Ezra Miller aus „The Perks of Being a Wallflower“, „We Need to Talk about Kevin“, 2018), „Aquaman“ (mit Jason Momoa, „Conan the Barbarian“, 2018), „Shazam“ (2019), „Justice League Part Two“(Zack Snyder, 2019), „Cyborg“ (mit Ray Fisher, der wie Momoa und Gadot bereits in „Batman v Superman“ auftritt, 2020) und eine Neuauflage von „Green Lantern“ (2020).

Tuijhara betonte, dies sei eine Mindestzahl von DC-Titel, die nicht nur um weitere Filme mit Batman bzw. Superman ergänzt würden, sondern auch mit mehr Lego und erster Ableger aus der Welt von Harry Potter. Nachem bereits bekannt war, daß David Yates „Fantastic Beasts and Where to Find Them“ nach J.K. Rowlings Kurzgeschichten für 2016 adaptieren wird, bestätigte man die Fortsetzungen für die Jahre 2018 und 2020. Die Bausteine für das Lego Filmfranchise umfassen den Spin-Off für „Ninjago“ und „The Lego Batman Movie“ (2016, 2017) und das Sequel zu dem Serienstarter „The Lego Movie“ (2018).

Weitere Einzelheiten darüber, wie – bei dieser Liste von offensichtlich nicht billigen Filmen – die angekündigten Einsparungen erreicht werden sollen, gab Tsujihara nicht. Die Experten waren jedoch über die doppelte Höhe dessen überrascht, was sie erwartet hatten. Der Chief Executive sprach lediglich von einer „magereren“ Organisationsstruktur und Kürzungen beim Marketing. Obwohl man, wie die gesamte Branche, einen harten Sommer hinter sich hätte, sollte man die Erfolge der Vergangenheit nicht vergessen. Warner Bros. sei die Nummer eins oder zwei unter den Studios in neun der letzten zehn Jahre gewesen; und elfmal das TV Studio No. 1 in zwölf. (AFu.)

 

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